Evangelischer Kirchenbezirk Karlsruhe-Land

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Frische Motivationen im Engagement

Impulstags des evangelischen Dekanats Karlsruhe-Land als Gemeinschaftserlebnis

Foto: Werner Warum Kirche gut tut: Erfahrungsaustausch kirchlicher Mitarbeiter in einer Gesprächsrunde mit Dekan Martin Reppenhagen (Mitte) und Gastredner Peter Böhlemann (Zweiter von links).


Weingarten (awe). „Kirche tut gut“: Wie sich dieses Motto des Impulstags des evangelischen Dekanats Karlsruhe-Land im Bezirks- und Gemeindeleben in spektralreicher Weise widerspiegelt und Früchte trägt, davon zeugten alleine schon die gemeinschaftliche, muntere Atmosphäre und der rege Austausch der über 200 ehren- und hauptamtlich Engagierten, die sich am Wochenende in der Weingartner Walzbachhalle zusammenfanden.
Miteinander ins Gespräch zu kommen im vertieften Gefühl, im Engagement unterstützt und begleitet, frisch motiviert und ermutigt zu werden, waren wesentliche Anliegen eines gelungenen Tags. Warum Kirche gut tut, das vermittelte Peter Böhlemann, Leiter des Pastoralkollegs in Villigst, bei großem Widerhall anschaulich. „Hier sitzen Menschen mit einem Herz für Gemeinde und Liebe zu den Menschen. Sie wissen, dass es gut tut, sich gemeinsam um etwas zu kümmern, etwas zu entdecken, etwas zu gestalten“, betonte er. Eine Kirche tue gut, die in Freiheit und Verbundenheit Spielräume eröffne und Glaubenserfahrungen ermögliche, aber nicht dazu nötige.
In die Praxis ging es bei einer Gesprächsrunde mit Dekan Martin Reppenhagen. Das Bedürfnis mitzuarbeiten, gemeinsam etwas aufzubauen und weiterzuentwickeln, das bezeichnete Graben-Neudorfs Kirchengemeinderatsvorsitzender Hubertus Winter als Antrieb für ein Engagement, das Spaß mache. Es lohne sich, den Glauben zu leben, weiterzugeben und sich mit seinen Gaben einzubringen, sagte Benjamin Seufert aus Linkenheim. Gleiches hob Evi Oberacker aus Liedolsheim hervor, die dies seit ihrer Konfirmation tut und sich in 50 Jahren je nach Lebensabschnitt immer wieder neuen Aufgaben stellte. Beispiele auch für das starke Empfinden von Zufriedenheit, das solches Wirken mit sich bringt, ebenso im Pfarramt, wie Peter Böhlemann ausführte. 
Reppenhagen sprach auch die Gefahr an, auszubrennen, wenn man bei beständig hoher Motivation tätig sei und nicht aufpasse. Burnout sei ein komplexes Phänomen, das in allen helfenden Berufen vorkomme, resümierte Böhlemann. Doch nicht infolge von zu viel Arbeit, sondern einer solchen, die ohne Sinn erscheine oder ins Leere laufe. „Wir müssen Zeiten für Ruhe und Auftanken einräumen, dürfen auch scheitern oder etwas ins Leere laufen lassen“, sagte er. Wenn Benjamin Seufert etwa überkommene Traditionen als demotivierend anführte, korrespondierte das mit Aussagen Böhlemanns. Aufgabe sei, mit Fantasie und Mut für Experimente und Projekte auch neue Wege zu gehen, um den Übergang zu einer zukunftsfähigen profilierten und gemeindlichen Volkskirche mit geistvollem Wind in den Segeln zu gestalten.
Dass in der Kirche gelacht werden darf und soll, fand Ausdruck zugespitzt in den Denkanstößen „Wie überlebe ich im 21. Jahrhundert?“ des kabarettistischen Berliner „Ermutigers“ Johannes Warth. Authentisch und kommunikativ sein, vielfältig denken und zielgerichtet handeln, Veränderung als Chance wahrnehmen, Verantwortung übernehmen, andere mitreißen, selbstbewusst entscheiden und gut drauf sein, waren Bausteine seines Erfolgsrezepts.

... im Kirchenbezirk Karlsruhe-Land!

Ich träume von Gemeinden, die unterschiedliche Menschen durch den Glauben verbinden, Räume für die vielfältigen Gaben Gottes schaffen und an ihren Orten einladend wirken. Dies geschieht im Kirchenbezirk Karlsruhe-Land an vielen und unterschiedlichen Orten. Auf diesen Seiten finden Sie Informationen zu den kirchlichen Orten, zum Kirchenbezirk und weiterführende Links.

Ihr Dr. Martin Reppenhagen, Dekan