Reist ihr wie die Kelly Family? Diese Frage wurde uns nicht nur einmal gestellt, als wir mit 14 Jugendlichen und jungen Erwachsenen für fünf Tage auf NimBus-Kurzfreizeit waren. Und tatsächlich gab es einige Ähnlichkeiten.
14 Jugendliche und junge Erwachsene hatten bei einer NimBus-Kurzfreizeit viel Spaß und konnten viele gute Gespräche führen. Bild: privat
Wir haben gemeinsam im NimBus gekocht, geschlafen, gespielt und gelebt. Es war ein ganz besonderes Erlebnis, das eigene „Haus“ dabei zu haben, während wir durch Baden tourten. Doch es gab auch große Unterschiede: Bei unseren zwei Stopps in Freiburg und Konstanz erkundeten wir nicht nur die Städte und plantschten im Bodensee, sondern wir wollten vor allem an zentralen Plätzen etwas Gutes für die Menschen tun. Wir verschenkten Kaffee und mit dem Spielmobil spielten wir am Platz der alten Synagoge in Freiburg. Vor der Lutherkirche in Konstanz haben wir gebastelt und Gespräche geführt. Den Dienstag- und Donnerstagnachmittag widmeten wir auf dieser Kurzfreizeit nicht uns selbst, sondern anderen. Den spielenden Kindern, den wohnungslosen Menschen, den Studenten, den Einsamen, den Familien – allen, die bei uns vorbeikamen. Unser Ziel war es, Menschen mit Gottes Augen zu sehen und ihnen etwas Gutes zu tun. Sie so zu lieben, wie Jesus uns liebt. Für manche war der kostenlose Kaffee der Höhepunkt des Tages. Andere freuten sich besonders darüber, dass ihnen „endlich mal jemand zuhört“. Wieder andere sprachen mit uns über ihre Erfahrungen mit Kirche und Glauben. Wieder andere waren froh, ein Programm für ihren sonst einsamen Nachmittag zu haben. Das Fazit der Jugendlichen lautete: „Lass uns das auch im Alltag machen: mutiger auf Menschen zugehen!“ und „Wir gehen nächstes Jahr aber schon wieder mit dem NimBus weg, oder?“ Was für eine schöne Bilanz einer abenteuerlichen Woche! Rebecca Mann